immer donnerstags

Immer donnerstags um 10 Uhr..das war unser Termin. Zur Gesichtsmassage. Einmal in der Woche wurde ich daran erinnert, wie gut ich es habe...dass ich das "Haus Bredemeier" alleine auf meinen eigenen Beinen wieder verlassen konnte. Ralf hatte mit seinen 38 Jahren MS so stark, dass er nur noch den Kopf bewegen konnte. Und trotzdem war er kein "Jammerlappen". Anfangs war es für mich schwer zu verstehen, warum er sich nicht gern im Bett "aufsetzen" wollte....nicht mit dem Spezialrollstuhl raus an die Luft, in die Sonne...nach draussen. Warum er dann doch nicht, trotz Spezialapparatur, mit dem Laptop ins Internet wollte. Und warum immer diese schrecklichen Sendungen auf RTL2 liefen, wenn ich das Zimmer betrat. Nachdem ich ihn besser kannte und ein bisschen etwas über seine Vergangenheit erfuhr, bekam ich eine Ahnung, warum. Wir, die wir körperlich unversehrt sind, können es uns nur schwer vorstellen. Aber als ich ihn mal fragte, warum er denn nicht nach draussen möchte, sagte er: "nö...ist doch langweilig". Durch die starken Spastiken hatte er einen enormen Kalorienverbrauch..und so bekam er jeden Nachmittag sein dickes Stück Torte. Einmal war ich dabei und sagte: "ach, sieh mal an...so ein dickes Stück Kuchen!" und er grinste breit. Ja, das Essen fand er gut. Und seine Zigarette danach auch, die ihm von den Pflegern und Pflegerinnen in ihrer Freizeit gereicht wurden.

Weil: eigentlich sollte er ja nicht rauchen...einmal gab es die Diskussion, dass es für das Pflegepersonal unzumutbar wäre...und es wäre ja nicht gut für seine Gesundheit, hatte er mir dann erzählt. Mit dem passenden Augenaufschlag. Immer wieder war er mal im Krankenhaus. Für ein paar Tage. Und oft fragten wir uns: was hält ihn am Leben...? In der letzten Zeit hatte ich das Gefühl, er wird "immer weniger"...bewegt selbst den Kopf so gut wie nicht mehr...glasige Augen. Als mir die Nachricht auf den AB gesprochen wurde, war ich auf dem Weg in den Urlaub. Und als ich zurück kam, hatte jemand anderes eine weitere Nachricht auf dem AB hinterlassen, und es war die einzige, die ich angezeigt bekam. So ging ich ahnungslos ins Haus Bredemeier..grüßte wie üblich beim Hereinkommen die Mitarbeiterinnen...ging den Flur entlang, sah ein Pflegebett und einen Schrank in der Nische stehen...seine Tür stand offen, der Raum wurde gestrichen. Aha, dachte ich, wieder etwas mit Undichtigkeit...muss noch einmal etwas renoviert werden. "Wo ist denn Ralf?" Fragte ich. "weiss ich nicht!" ...klar, woher soll der Handwerker das auch wissen...so ging ich an die Information, wo ich mit großen Augen angesehen wurde..."der ist doch verstorben!" Ja...das hatte mich völlig eiskalt erwischt. Immer war es klar, dass er nicht sehr alt werden würde. Immer wieder hatten wir uns gefragt, wie lange er dieses (in unseren Augen) nicht so sehr lebenswerte Leben noch leben wollte... und trotzdem: nicht eine Sekunde hatte ich es in Erwägung gezogen, dass er dann doch plötzlich weg ist.

Manchmal ist es mir schwer gefallen, war es anstrengend gewesen...und doch, wenn nach der Massage Ralf ganz entspannt gähnte, "sehr gut!" sagte und "bin voll eingepennt"...dann war das "Entschädigung" genug..."wenn ich träume, dann träume ich, dass ich laufe". hatte er mal erwähnt. Ja, ich gönne es ihm. Dass er jetzt mühelos von A nach B kommt, vielleicht Purzelbäume schlägt und sich seiner grenzenlosen Freiheit erfreut. Tschüss, Ralf. Irgendwann sehen wir uns wieder, "kleiner Bruder"...Kuss auf die Stirn.

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die geschichte vom schmetterling

 

 

Ein Mann fand die Puppe eines Schmetterlings.

 

Eines Tages erschien eine kleine Öffnung, und der Mann beobachtete über viele Stunden, wie sich der Schmetterling mühte, seinen Körper durch die schmale Öffnung zu zwängen.

 

Nach einer gewissen Zeit erschien es dem Mann, als ginge es nicht mehr weiter.

 

Es sah so aus, als ob der Schmetterling erreicht hatte, was möglich war.

Der Mann faßte den Entschluß, dem Schmetterling zu helfen.

 

Er nahm eine Schere und trennte den verbliebenen Rest der Puppe auf.

 

Der Schmetterling war dadurch schnell befreit. – Aber irgend etwas stimmte nicht.

 

Der Schmetterling hatte einen geschwollenen Körper und verschrumpelte Flügel.

 

Der Mann beobachtete den Schmetterling weiterhin und erwartete,

daß sich der Körper langsam zusammenziehen würde und daß sich die Flügel entfalteten,

um den Körper davonzutragen.

 

Aber nichts davon geschah.

 

Er war niemals fähig zu fliegen.

 

Was der Mann in seiner Hilfsbereitschaft und Ungeduld nicht verstand:

Durch die Anstrengung, die Puppe "wegzusprengen" werden die Flügel durchblutet

und verleiht die Fähigkeit zu fliegen.

Wir kennen es von uns selbst: wenn wir uns um etwas bemüht haben,

auf etwas verzichten mussten, vielleicht üben mussten,

Geduld aufbringen mussten,

haben wir ein Erfolgserlebnis.

Und ein Kind, was etwas zum 1. Mal ALLEINE geschafft hat...wie glücklich ist es?!

"Biete deine Hilfe und deinen Ratschlag niemals ungebeten an"...

heisst ein guter, wenig befolgter Tipp.

Als ich eine Freundin begleitete, die im Rollstuhl sass,

standen wir einmal am Auto und ich wusste nicht, was ich tun sollte, um sie zu unterstützen.

"Schieb mir einfach den Rollstuhl so nah wie möglich ran" sagte sie. Sie hangelte sich geschickt mit den Händen an der Tür entlang, bis sie sich selbst in den Beifahrersitz "gehieft" hatte.

Ein vorbeigehender Passant strafte mich mit missbilligenden Blicken.

Einen Moment stutze ich, dann musste ich lachen.

Er kennt sicher niemanden, der im Rollstuhl sitzt. Sonst wüsste er, dass Menschen mit

Behinderung all das, was sie allein tun können, meistens auch allein tun möchten...dachte ich.

 

P.S. zu "Ratschlag". Es ist gerade in Mode, das Wort mit: Auch ein Ratschlag ist (nur) ein Schlag" zu kommentieren. Das Gleiche gilt wohl für "Vorschlag"

...und was ist mit "Umschlag" ? ;-)

 

 

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Vor deiner geburt wurdest du gefragt...

Es gibt da einen vielzitierten Text von Peter Michael Dieckmann. "Vor deiner Geburt wurde dir gesagt..."

Verschiedene Erklärungsversuche und Denkmodelle halten es für sehr wahrscheinlich, dass wir uns,

bevor wir auf diese Welt kamen, sehr wohl die Rahmenbedingungen ausgesucht haben sollen.

Also in welchem Land, mit welcher Hautfarbe, in welcher Familie, etc- wir inkarnieren, um die Erfahrungen machen zu können, die wir uns vorgenommen haben.

Also haben wir uns auch unsere Haare ausgesucht. Früher war ich sehr unzufrieden mit meinen dünnen Haaren. "So dichtes Haar steht mir nicht!" sagte mal ein Bekannter. Richtig, es will einfach nicht mehr spriessen da oben. Ich hab halt nur 5 Haare auf 3 Quadratmeter..sage ich hin und wieder.

 

Das o.g. Denkmodell halte ich für durchaus plausibel. Und so wurde ich wohl vor meiner Geburt gefragt:

möchtest du dicke Haare...? ÜBERALL? Oder dünne Haare....ÜBERALL?

Hm....also ich hab mich dann mal "vorsichtshalber" für die dünnen entschieden.

Und im Laufe meines Lebens habe ich sehr viele Frauen kennen gelernt, die mit ihren dicken Haaren ebenso unzufrieden waren wie ich mit meinen dünnen. Als mir eine einmal erklärte, warum ihre Haare sie so nerven,

fing ich an zu verstehen....

Als Teenie habe ich mir mal die Beinhaare abrasiert. Nicht, dass das irgend jemand gemerkt hätte....aber "das macht man halt so"...also tat ich es. Nach recht kurzer Zeit habe ich es dann gelassen, weil der Unterschied einfach zu unsichtbar war. Gesichtshaare entfernen? Ja....3 Augenbrauenhaare.... also: mittlerweile habe ich mich mit meinen Haaren arrangiert. Ich finde es gut, dass es keine 3 Stunden dauert, bis sie trocken sind. Dass ich im Winter nicht ewig den Fön "draufhalten muss"....dass ich von diversen Haarentfernungsmethoden keine Ahnung habe, weil ich mich Gott sei Dank nie so wirklich damit beschäftigen musste.

Dazu kommt, dass ich neulich irgendwo gelesen habe, dass Menschen mit sehr feinen Haaren eben auch "feine Antennen" zu haben scheinen....alles gut.

 

Es erinnert mich an die Geschichte aus "sorge dich nicht-lebe!" als jemand eine Farm kaufte und einfach nichts gedeihen wollte....und überall Schlangen-nichts als Klapperschlangen. Also entschloss sich der Besitzer, eine Klapperschlangenfarm zu führen. Das ist mit dem Spruch gemeint: gibt dir das Leben Zitronen, mach Zitronenlimonade daraus. Nimm an, was ist und arrangiere dich bestmöglich damit...

es macht das Leben leichter ;-)

 

...wie ging das noch mit den Aussprüchen von Kindern:

Papa hat Locken, meine Schwester hat Locken, ich hab Locken, und Mama hat nur Haare.

Und: "Mama, warum hat Papa so wenig Haare?" "weil er so viel denken muss" "Mama, warum hast du 

so viele Haare?"

Und es ist ja auch gar keine Sache der Ernährung mit dem Gewicht...es liegt alles am Shampoo.

Ich hab immer "Volumenshampoo" genommen und mich gewundert. Auf dem Kopf hilft das sowieso nichts.

Jetzt nehme ich "Anti-Fett". Das hilft. ;-)

 

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Ja klar-im fernsehen!

Das war Papas Kommentar, wenn jemand etwas erzählte, was er für unglaubwürdig hielt.

Neulich gab es da in einer Sendung diese Demonstration der am Glas hängenden Gabeln...

das geht doch gar nicht, dachte ich...liess mir keine Ruhe, ich musste es selbst ausprobieren.

Und: völlig gegen den "gesunden Menschenverstand" hängen da an einem abgebrannten Stumpen Zahnstocher die beiden Gabeln...und man kann sogar das (mit Wasser gefüllte) Glas bewegen, ohne das etwas passiert. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst ausprobiert hätte.

Klar, war im Fernsehen...aber trotzdem echt;-)

Kein doppelter Boden, keine "Vortäuschung falscher Tatsachen"..

Wahrscheinlich ähnlich die Begründung wie: welches Wasser gefriert schneller...zimmerwarmes oder heisses? Würden die meisten nach kurzer Überlegung mit "zimmerwarm" beantworten- wenn sie denn nicht schon einmal Zeuge dieses Prozesses waren oder zumindest von der chemischen Reaktion gehört hätten.

 

Sicher sollte man nicht alles glauben, was einem so aufgetischt wird. Und auch glaubwürdige Personen können sich nicht immer davor schützen, in bester Absicht Dinge zu verbreiten, die sich anschl. als "Fake" herausstellen. Man denke nur an all die Warn-eMails und SMS usw. ...bitte an alle weiterleiten, wichtig! Klar...

und den Titel: dieses ist kein Fake!.... als ich vor Jahren mal etwas weiterschickte mit so einem Titel, sagte jemand schmunzelnd: Ja....also wenn DAS im Titel steht, kann man davon ausgehen, dass es auf jeden Fall einer ist!

Wenn sich jeder angewöhnten würde, Dinge, die man weiter gibt, einer wenigstens kurzen Überprüfung zu unterziehen....wäre wahrscheinlich nur noch die Hälfte oder weniger an Falschmeldungen unterwegs..

 

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Das Märchen vom freien willen

Als ich das erste Mal darüber las, dass wir genau genommen gar keinen freien Willen besitzen sollen,

fand ich das ungeheuerlich. "Das geht doch gar nicht!" Dachte ich... Jeder macht doch in Grunde das, was er will. Oder? "Das musste ich doch tun!" "Das macht man nicht!" Sind Sätze, die nicht selten in den Köpfen herumschwirren. Wir tun oder lassen etwas, weil wir glauben, dass "man das so macht". oder eben lässt.

Woher kommen diese Glaubenssätze? Oft lässt es sich durch innere Befragung zurückverfolgen.

Es ist nicht primär "auf unserem Mist gewachsen", sondern wir haben, zumindest die dazu führende Grundeinstellung übernommen. Von wem? Von Menschen, die uns wichtig sind, bzw. waren.

Und wenn wir das überdenken, können wir hier und da eine dieser Einstellungen lockern...variiieren.

 

Oft sind wir absolut überzeugt davon, dass wir aus unserem freien Willen handeln.

Das wurde, glaube ich mich zu erinnern, einmal anhand eines Tests während einer Gehirn-Operation demonstriert. Es wurde im Gehirn der Impuls zum "Arm heben" gegeben. Der Arm hob sich. Und als man den Patienten fragte, antwortete er, er habe den Arm heben wollen. Wir begründen also im nachhinein ganz logisch unser Handeln.

Wir machen etwas -vielleicht manchmal ohne genau zu wissen warum- und "verkaufen" es anschliessend als Absicht, geplantes Handeln...

 

Es gibt da ein sehr schönes Zitat von Einstein, ist in seinem Glaubensbekenntnis enthalten:

 

„An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs.

Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit..............

.....es führt zu einer Lebensauffasung, die auch besonders dem Humor sein Recht läßt."

 

Vollständig anderswo zu lesen.

 

Es macht etwas versöhnlich mit den Taten und Untaten anderer...und einem selbst, finde ich ;-)

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Bloss keinen Kommentar!

Eigentlich (?) weiss ich es ja...

man sollte die Menschen am Besten um genau das Gegenteil bitten;-)

Es haben 6 Menschen mitgemacht. Die einzige "Gegenleistung", die ich erbeten habe,

war....einen Kommentar zu hinterlassen.

O.K. anscheinend möchte sich niemand "outen"..

wäre für andere vielleicht hilfreich gewesen, einen Erfahrungsbericht zu lesen...

und wer weiss, vielleicht folgt ja auch noch ein ausformulierter halber Roman;-)

 

Kann ja nur gut werden!

Dachte ich vorher. In all den Jahren mit Reiki hatte ich nur ein einziges Mal eine nicht so besonders positive Resonanz zu verzeichnen. Manche finden es vielleicht ein bisschen "unheimlich", erstaunlich, überraschend..

Unheimlich erwähne ich deshalb, weil: es geht eben über den Verstand hinaus.

Man kann nicht "verstehen", was beim Reiki geschieht bzw. geschehen kann...durch Reiki ausgelöst wird.

 

Da wir hektischen, schnelllebigen Menschen es nicht mehr gewohnt sind, "ganz bei uns" zu sein..

nimmt man plötzlich die eigene Innenwelt wahr. Oder auch die eigenen Körpergrenzen..oder einfach nur die verschiedenen Gefühle...an einer Stelle wird es warm, an einer anderen fühlt es sich kalt an.

Man ist "ganz hier" und gleichzeitig "ganz weg". eine Beschreibung, die nur jemand verstehen kann,

der so etwas schon einmal erlebt hat. Beim Meditieren kann Ähnliches passieren.

Bei Reiki kommt halt noch die Präsenz des oder der anderen hinzu.

Wenn alle bei der Sache sind, potenziert sich womöglich die Energie. Oder die wohltuende Entspannung.

Kaum einer wollte "wieder zurück" kommen...wie...schon zu Ende ?! Jetzt soll ich die Augen wieder aufmachen....bäääh. ;-)

Die Meisten hatten einen sehr entspannten Gesichtsausdruck, wie nach einem erholsamen Schläfchen.

Einer Weigerung, mitzumachen, hatte ich nichts entgegen zu setzen.

Ich fand es sehr schade, weil man sich selbst der Erfahrung beraubt hat, wegen der man ja (eigentlich?)

dabei ist.

Eine Reaktion war:

Jedes Mal ganz verschieden...mal kribbeln hier, mal dort...mal warm, mal kühl...beim Reiki geben.

 

Reaktionen und Kommentare nach einer erhaltenen Reiki-Behandlung waren bei mir:

"ich dachte, du bist an den Füssen...da habe ich mal die Augen aufgemacht und gesehen, du stehst an der Seite...!"

entspannter, glückseliger Gesichtsausdruck

Nach der Behandlung, die Augen wurden höchst erstaunt geöffnet..."hast du mich hochgehoben?"

nein...das schaffe ich nicht...aber es soll ja ein paar Helfer in der geistigen Welt geben.

Wenns gerade mal schwer ist, vermitteln sie einem vielleicht einfach mal eine Idee von Leichtigkeit.

"ich hatte das Gefühl, die ganze Liege bewegt sich vor und zurück!"

hm...eigentlich steht sie fest auf dem Boden. Aber ist doch schön, dass man in solch einer Situation mal

eine völlig andere Wahrnehmung zulassen kann.

"als du deine Hände drauf gelegt hast, schwappte der Schmerz nach hinten...und jetzt ist es viel besser.

naja, klar...kann ja nicht ganz weg sein" ....klar, das geht nicht, wenn es der eigenen Überzeugung zuwider läuft ;-)

und die viel zitierten Heizplatten....wo sind sie ? Am Ende meiner Arme.

Aber nur, wenn ich Reiki gebe.

Unzählige andere Kommentare werde ich mit der Zeit zufügen, sobald sie mir wieder einfallen.

Ach ja...die Umgebung spielt keine Rolle. Für eine Kurzbehandlung reicht auch das Hände auflegen auf

Stirn und Nacken im "1643"-

P.S. das ist unsere "Stammkneipe" nach dem Chor in Rietberg.

 

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Scheiss Wetter

..hab ich gestern und heute schon mehrmals gehört.

Mir kam der Gedanke an ein Seminar, in dem empfohlen wurde,

nach einem erfolglosem Kundentermin sich hinzusetzen und selbst die Frage zu stellen:

was war trotzdem gut?

Da das mit dem Wetter ja immer ein Thema ist:

damals sagte meine Freundin Anja: der Rasen, der braucht das!

(als Zitat ihres Onkels).. und irgendwie wars dann auch nicht mehr so schlimm ;-)

Vor ein paar Tagen konnte man noch sehen, dass die Bachläufe fast ausgetrocknet waren.

Und ausser Vegetariern essen ja auch Tiere Grünes...daher dürfte Allen daran gelegen sein,

dass Pflanzen genügend Wasser zum wachsen haben.

"Aber muss das denn gleich so viel sein?!" Höre ich die nächste Beschwerde.

Anscheinend ja.

Sonst wäre es nicht so.

(Wenn ich mit der Wirklichkeit streite, ziehe ich immer den Kürzeren..)

Und jedes Nein, jede Ablehnung erzeugt ein sich zusammen ziehendes Gefühl.

Stelle ich fest, dass ich gerade mal wieder in so einem ablehnenden Gedankenmechanismus

festhänge, "Ping!" aha...Glühbirnchen der Erleuchtung geht an...ich probier's mal anders herum.

Ich sage "Ja" dazu. Akzeptiere, dass die Siuation gerade mal nicht so ist, wie ich sie gern hätte.

Ja. das ist jetzt so. Und je mehr ich es zulassen kann, desto weicher und gelassener werde ich..

und umso schneller geht der unangenehme Zustand vorbei.

Ja. Es ist jetzt gerade mal Scheiss Wetter.

und: eines ist sicher: auch das geht vorbei ;-)

 

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Reiki-Erfahrungsabend

Als ich meine Reiki-Lehrerausbildung bei Peter Michael Dieckmann machte, wurde öfters erwähnt,

dass viele nach der Ausbildung einfach nicht "ins Tun" kommen.

Empfohlen wurde, mit Meditationsabenden anzufangen. Das war eine gute Idee, stiess aber (hier bei mir)

auf relativ wenig Resonanz. "Dann macht halt Reiki-Austausch-Abende" empfahl Peter.

O.k. auch eine gute Idee...blieb jedoch auch bei recht wenigen Teilnehmer/Innen.

Letzten Sommer kam ich auf die Idee, einfach mal eine Art "Schnupperabend" anzubieten.

Ich erzählte es in meinem Umfeld und Einige waren sehr angetan, wollten sich drum kümmern,

bei sich zu Hause so einen Abend anzubieten. Draus geworden ist -bisher- auch nichts.

Und so beschloss ich, diesen Abend bei mir zu Hause anzubieten.

Wow! Super...das klappt! Der erste Abend ist ausgebucht :-)

 

Und hier meine Idee:

Wer grundsätzlich daran interessiert ist, zu erfahren, was Reiki eigentlich ist, ist herzlich eingeladen.

Ohne Vorkenntnisse. Ist oft sogar förderlich, wenn ich an all die Internetseiten denke, auf denen Reiki

"zerrissen" wird.

Meine Erfahrung ist die: Reiki kann, je nach Ausgangssituation energetisierend, entspannend, harmonisierend, blockadenlösend..Selbstheilungskräfte anregend, zentrierend, erleichternd, erheiternd sein.

 

An diesem Abend

gebe ich gewünschte Infos und empfehle ein paar Rahmenbedingungen.

Dann bekommt jeder einmal die Gelegenheit, Reiki zu empfangen,

und je nach Teilnehmerzahl, mehrmals Reiki zu geben, wie es so schön heisst.

Dabei liegt der Empfänger auf der Massageliege

oder bleibt einfach sitzen.

Die Hände werden je nach Wunsch entweder aufgelegt

oder mit etwas Abstand zum Körper gehalten.

Die Wirkung ist die gleiche, die Meisten können nur bei Berührung schneller entspannen.

 

Auf diese Weise möchte ich dazu beitragen, Reiki zu verbreiten.

Meine Art nenne ich Mei-ki.

 

Und ich hoffe, dass hier mal viele Kommentare stehen von Teilnehmer/Innen,

damit es Andere ansteckt ;-)

 

Bei Interesse bitte einfach Kontaktformular oder Telefon benutzen, danke!

 

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Versuchskaninchen oder Trendsetter..alles eine sache der sichtweise ;-)

Die berühmte Frage zur Feststellung, ob jemand eher Optimist oder Pessimist ist, lautet: ist das Glas halb voll oder halb leer? Geht es um Affirmationen, Suggestionen...ums Unterbewusstsein im Allgemeinen, gilt: man muss es positiv formulieren.  In diesem Falle wirklich "muss", weil es sonst das Gegenteil dessen bewirkt von dem, was man möchte. Ein ebenso berühmter Satz ist: gehe um einen Baum und denke NICHT an einen rosaroten Elefanten. Die Meisten müssen schmunzeln. Weil: bei der Erwähnung konstruiert das Unterbewusstsein ja erst einmal das Bild. Ich stelle es mir vor. Das macht es sehr schön klar: das Wörtchen "NICHT" ist, genau genommen, "unvorstellbar". Fragt man Menschen, was sie möchten, kommt oft so etwas dabei heraus: ich möchte nicht mehr....das soll nicht....und der sollte....und die sollte... das ist genau genommen kein Ziel. Also lautet die Fragestellung: und...wie soll es sein? Was möchtest du? Wie sieht das Ergebnis aus, wenn es optimal ist? Oft eine herausfordernde Aufgabe...das Umformulieren. Da wir dazu neigen, als erstes wahrzunehmen, was "nicht in unser Bild passt". Soll darin begründet liegen, dass wir vor langer Zeit einmal nur sicher waren, wenn alle "Grashalme in die gleich Richtung wehten"...weil: dann versteckte sich darin kein sich anschleichender Säbelzahntiger.

Wenn wir also versuchen, etwas von der anderen Seite zu sehen, also nicht die drei Halme, die sich nach links biegen, stellen wir fest, 396743897 Halme biegen sich nach rechts... das ist erst einmal ein guter Schnitt ;-)

Um beim Thema Versuchskaninchen zu bleiben: schicken andere mich immer vor, soll ich als erster etwas testen...dann bin ich auch der erste, der darüber berichten kann. Und: der erste, der eine neue Erfahrung gemacht hat. Aus eigener Erfahrung berichten kann...statt die graue Theorie immer wieder hin-und herzuwälzen. Folgen dann andere nach, könnte man auch sagen: aha...da ist jemand Vorreiter, tonangebend. Wagemutig. Trendsetter :-)) Um Spuren zu hinterlassen, muss man neue Wege gehen. Ist was dran.

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Von Wegen Werbung-Empfehlung für Fans der "alten" Channoine-Mascara

Damals, als Channoine noch die "rote" Serie hatte, gab es DIE optimale Mascara. Leider wurde sie aus dem Programm genommen...und ich hatte keine Gelegenheit mehr, mich damit einzudecken. Wie viele ich seit dem ausprobiert habe-ich weiss es nicht mehr...

Jedenfalls möchte ich Anderen die langwierige Suche etwas verkürzen helfen. Für meine Wimpern (sind dünn und unsichtbar) ist diese hier optimal. Ich habe sie mir selbst gekauft, und ich wurde auch nicht gebeten, darüber Gutes zu schreiben. Es ist einfach so, dass damals Viele wegen der Enttäuschung über die neue Mascara von Channoine die Kosmetikmarke gewechselt haben...zumindest aus meinem Kundenkreis. Also-als kleine Wiedergutmachung der Tipp ;-)

Sie ist von Rival de Loop, Ultimate Volume Fake lashes Mascara und kostet einen Bruchteil.

Hier am Ort bei Rossmann zu haben. Fotos hochladen im Artikel habe ich noch nicht geschafft.

Danke, Danke!

Da brauche ich doch erst einmal Kommentare, um daran erinnert zu werden, dass ich einen Blog habe! ;-)

Ja...wenn manchmal das "ganz normale Leben" so viel Zeit beansprucht, dass für Gedankenfreilauf nichts mehr übrig ist..braucht man erst einmal wieder einen Anfang. Schön, auch wenn ich nicht wirklich weiss, was der Grund dafür ist. Sehr inspirierend ist für mich, wenn da jemand schreibt, dass er mein "Geschreibsel" als hilfreich empfindet. Vielen Dank! Genau DAS ist für MICH hilfreich ;-) Und es spiegelt genau das wieder, was ich als das Resonanzgesetz empfinde. Win-win...beide haben etwas davon, das ist doch toll!

 

Neulich unterhielt ich mich mit einer Klientin über Dinge, die ich wirklich empfehlen könnte. "Da könnte ich tatsächlich Werbung für machen", sagte ich. Genau das ist der Grund, warum ich das Angebot einer Freundin abgelehnt habe, mal bei einem Werbeshooting mitzumachen. "da bekommst du 50,- € für! Ist nur eine Stunde..".für...? Ja, für ein Produkt, was ich gar nicht kenne. Wie könnte ich so tun, als fände ich das toll?

Niemand würde mir das abnehmen, davon abgesehen, dass ich für mich entschieden habe: das passt nicht zusammen. Wäre ich Fernsehkoch, könnte ich nicht für ein Fertigprodukt Werbung machen. Das geht für mich einfach nicht. Wie könnte ich eine Rauchentwöhnung propagieren, wenn ich selbst Raucher wäre.... ?! Wie glaubwürdig wäre ich für die Menschen, deren Vertrauen ich brauche? In meinem Beruf geht ohne Vertrauen gar nichts. Wie könnte ein Mensch mich so nah an sich ran lassen, dass ich ihm helfen kann, wenn nicht ein Grundvertrauen und auch eine gewisse Sympathie da wäre? Eine Zeit lang habe ich daran gezweifelt, ob ich meine Sache gut mache...denn es gab wenig Feedback und auch wenige Empfehlungen. Eines Tages verriet mir jemand: "wenn ich erzähle, wo ich immer so auftanke, dann haben Sie demnächst womöglich keine Zeit mehr für mich!" aaaahh.. ja. Das ist einerseits ein schönes Kompliment ;-)

 

Interessanterweise fällt es vielen Leuten schwer, jemandem direkt zu sagen: "das war gut. ich bin zufrieden. Mir geht es besser." Meistens ist es eher so, dass jemand Interessiertes sich meldet und sagt: Dem hat das geholfen, jetzt will ich auch!

Danke! Das ist schön...ich freue mich sehr darüber, wenn Tipps oder Behandlungen helfen. Ich sehe mich als diejenige, die am richtigen Punkt antriggert, damit die Selbstregulierungskräfte angeregt werden.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk an Selbstregulation. Oft braucht er nur einen kleinen Anstubser, und alles ist wieder im Fluss. Unser Unterbewusstsein steuert viele Körpervorgänge, daher ist es  oft ebenso hilfreich, dort einen kleinen Anstubser zu geben. Für jeden gibt es eine passende Methode, wenn er offen ist. Der Willige findet Wege...hm. von wem war das noch gleich? Ich glaube, Seneca war's.

 

neue HerausForderungen-Neue Chancen

Neue Lebenssituationen bieten immer wieder die Chance, sich mit Dingen zu beschäftigen, auf die man sonst niemals käme. Damals, als ich mir Gedanken machte, ob es "korrekt" ist, in einem armen Land Urlaub zu machen, wo die Hotels in einer separaten Ecke stehen, überwacht...wenn man rausfuhr und die Lebensumstände der Einheimischen betrachtete, kamen mir da schon so meine Zweifel. Bis ich jemanden traf, der das von einer ganz anderen Warte aus sah..."jeder Kellner, jeder Hotelangestellte verdient hier das Geld, um seine Familie damit zu ernähren...wenn die Touristen weg bleiben, haben sie keine Chance, auch nur annähernd so gut bezahlte Tätigkeiten zu finden. Letztendlich ist es also gar nicht "so verwerflich", hier Urlaub zu machen-im Gegenteil-es hilft den Einwohnern".

Ähnlich konträre Gedanken kamen mir beim Thema Pelz. (Mit dem ich mich jetzt beschäftigen muss) Meine Einstellung dazu ist: ich möchte nicht, dass ein Tier für ein chices Kleidungsstück für mich sterben muss. Bei der Recherche nach Begriffen wie "Persianer"  kam ich auf Internetseiten, auf denen erklärt wurde, dass es sich dabei um Schafe handelt, bei denen sich spätestens 3 Tage nach der Geburt das Fell glättet. Aus diesem Grund soll den Muttertieren die Kehle durchgeschnitten und der Magen aufgeschlitzt werden, um an das noch nicht geborene Lamm zu kommen....vermutlich wurde bzw. wird das den Frauen in den Geschäften beim Interesse an Pelz nicht wirklich erzählt.

Die Frage ist, wenn man jetzt einen gebrauchten Pelz trägt, dafür folglich keine Tiere  sterben müssen-ist es nicht eher wertschätzend, DASS man ihn trägt...damit der Tod der schönen Tiere wenigstens etwas sinnvoller erscheint...indem man ihn so lange wie möglich hegt und pflegt ? Anstatt ihn im Keller vergammeln zu lassen oder zu entsorgen ? Wie sagte Temple Grandin in Bezug auf Rinder und die von ihr beobachtete Art von deren Schlachtung: wenn sie schon ihr Leben für uns lassen-haben sie nicht ein wenig Respekt verdient ?!  ..und konstruierte eine Anlage, in der die Tiere weniger panisch vor ihrem Schlachter erscheinen...

Und sicher kann man das auch noch weiter "spinnen"...wie "korrekt" ist das Tragen von Leder....die Art der Seidengewinnung-dass wir den Bienen ihren Honig "klauen"...die Umstände, unter denen Stoffe und Kleidung hergestellt wird...muss wohl jeder für sich beantworten.

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Vorher-nachher

Am Ende einer Sitzung fiel mir öfters schon auf: was für eine Veränderung des Gesichtsausdrucks meines Gegenübers! Fast so wie vorher-nachher beim Schminken. Interessant und manchmal extrem, wie verwandelt eine Person innerhalb kürzester Zeit aussehen kann! Eigentlich...müsste ich das fotografieren. Für die Person selbst. Damit sie sich erinnert. Immer, wenn sie es sich anschaut, automatisch entspannt und daran denkt: ja, da habe ich mich in meiner Mitte gefühlt. Oftmals bietet ein Termin die Gelegenheit zur Innenschau, Rückverbindung zur inneren Stimme. Die innere Gelassenheit lässt auch äusserlich die (angespannten) Gesichtszüge entspannen. Nicht umsonst heisst es: wie innen, so aussen.

Wer also etwas für seine innere Ruhe tut, sich besinnt auf das, was wirklich wichtig ist, bewirkt ganz nebenbei eine Verschönerung seines Äusseren. Von den anderen positiven Nebenerscheinungen mal ganz abgesehen ;-)

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Entspannung ist..

Als guter Tipp stand in einem Buch sinngemäss:

lernen Sie, sich zu entspannen.

Sie meinen, Sie haben keine Zeit dafür ?

Dann schliessen Sie eine hohe Lebensversicherung ab.

Ihr/e Partner/in wird sich damit ein schönes Leben machen können, mit einem neuen Partner...

denn Sie werden wahrscheinlich nicht mehr lange leben.

O.k. vielleicht ist es bei den meisten nicht ganz so krass,

aber...die Lebensqualität beeinträchtigend wohl doch.

Was alles ist mit "unentspannt sein" in Verbindung zu bringen...von "Vitalstoffkiller Nr.1" ist die Rede,

von allen möglichen Stoffwechselkrankeiten..

Die Methode ist unwichtig- Hauptsache, es ist eine, mit der ich selbst gut zurecht komme.

Und sie dadurch oft anwende.

Ob ich mich nun massieren oder hypnotisieren lasse....Reiki anwende, meditiere...

spielt für den Erholungseffekt eine untergeordnete Rolle.

Das Unterbewusstsein ist so erholungsbedürftig, dass es jede noch so keine Gelegenheit nutzt,

um endlich "runterzukommen". Habe ich meinen Weg zur Entspannung gefunden,

kann ich wieder in "meiner Mitte" sein. Dinge, die mir nur passieren, wenn ich hektisch bin,

sind damit so gut wie ausgeschlossen.

Damit wird der Weg frei, intuitiv wahrzunehmen, was vom Unterbewusstsein gesendet wird.

Schön, wenn ich dann auch noch lerne, danach zu handeln.

Jeder kennt dieses komische, mulmige Gefühl, das sich meistens in der Magengrube bemerkbar macht,

wenn wir uns unwohl fühlen bei einer Sache, vor einer Entscheidung.

Ein sicheres Zeichen, dass wir auf dem "falschen Weg" sind.

Im Nachhinein wissen wir: hätte ich bloß darauf gehört!

Das schöne ist: intuitiv handeln lässt sich (wieder) erlernen.

Augen zu und selbst ehrlich die Frage stellen: will ich das jetzt ?

Am Anfang reicht zum Üben die Auswahl der nächsten Mahlzeit ;-)

 

 

 

 

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was ich anderen unterstelle....

bin ich selbst bereit, zu tun. Lautet ein Sprichwort..

Immer wieder erstaunt es mich, welche Gedanken Menschen so haben.

Bei bestimmten Ereignissen schlägt das Hirn scheinbar Purzelbäume...weit her geholte Theorien werden als wahrscheinliche Gründe angenommen. Je "abgefahrener", desto mehr scheint derjenige im Strudel seines Kopfkinos gefangen zu sein. Gerade erst erlebe ich es hautnah mit, dass Gefälligkeiten, guter Wille und Gutmensch sein als Eigennutz, Übervorteilen und mit übelsten Machenschaften in Verbindung gebracht werden. Ja...ihnen gegenüber SEHR gefällig sein macht viele Menschen stutzig, sofort wird der Verdacht gehegt: so gut kann doch keiner einfach so zu mir sein!

Woher kommt solch eine Denkweise...? Habe ich mich gefragt. Und anhand der Lebensgeschichte eines Menschen, der so denkt, kann man oft unschwer erkennen: er wurde bisher TATSÄCHLICH nicht gut behandelt. Daraus resultiert offenbar der Glaubenssatz: ich bin es nicht Wert, dass jemand gut zu mir ist. Also muss etwas anderes "dahinter stecken".  Und da derjenige selbst wohl nie auf die Idee käme, freundlich, gefällig, wohlwollend mit anderen Menschen umzugehen...ist es in seinem Denken, in seiner Grundeinstellung nicht enthalten. Interessanterweise sind es nach meiner bisherigen Erfahrung oft Menschen, für die Glaube und im weitesten Sinne Kirche und Gottesdienst eine große Rolle spielen.

Ist vielleicht im Kopf dieser Menschen gekoppelt, dass damit eine gewisse Strenge, die Last des Lebens und das gepachtet haben des einzig richtigen Weges, alle anderen (Menschen, Meinungen, Wege) grundsätzlich als falsch ansehen ? Viele Wege führen nach Rom, heisst es. Mein Weltbild ist in sehr simplen Bildern: wir rennen alle am Nordpol los, das Ziel ist der Südpol. Jeder hat einen anderen Weg. Manch einer weicht mal nach links, nach rechts davon ab...geht rückwärts..."titscht" an andere Wege...geht manchmal zeitweise parallel...dann wieder allein..auf das Ziel zu. Dort treffen wir uns alle wieder.

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Steilvorlage: ich lebe noch- sorry!!

Ich lebe noch-sorry!

Das ist (u.a.) der Text einer Mail. Und wer mich kennt, weiss: ich musste sofort lachen.

Schön, dass ich immer Steilvorlagen geliefert bekomme, um die Menschen ein wenig aus ihrer

Alltagstrance zu reissen ;-) Weil, wenn ich es aus dem Zusammenhang reisse, könnte man meinen,

da entschuldigt sich jemand dafür, dass er noch lebt. Aber ich weiss natürlich, dass damit etwas anderes

gemeint war. Gern genommen wird auch immer wieder der Anlass, wenn ich mich für etwas bedanke und mein Gegenüber antwortet: nicht dafür...oder: dafür nicht. Meine Antwort kennen mittlerweile schon viele: doch, genau dafür. Ich habe keinen anderen Grund. Bei einem gemeinsamen Essen minimierte sich mein Dip und eine Freundin nahm die Schüssel, um die Reste "zusammen zu kratzen". Bevor sie das tat, sah sie mich an und fragte: oder hast du mit der Schüssel noch was vor? Sie hatte es noch nicht ganz ausgesprochen und wir mussten beide lachen..Ja, sagte ich, wenn sie gespült ist, möchte ich sie wieder verwenden.

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Verkettung günstiger Umstände

Welche Bedeutung hat ein Sprichwort? Die Bedeutung, die ich ihm gebe. Und wie bei allem anderen ist es auch bei Sprichwörten so: Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Mechanik des Zufalls ist ein interessanter Film, der u.a. Wahrscheinlichkeiten aufzeigt. Es gibt einen Test, bei dem Kugeln in gleichmässiger Verteiltheit in Behältern landen. Jedes 10000. mal rollt dann aber eine anders. Der zuständige Forscher sagte: das hört sich erst mal nicht viel an...aber letztendlich ist es eine Tatsache, die bei bestimmten Prozessen zu bedenken ist. Des weiteren hat man festgestellt, dass Testergebnisse verschieden ausfallen, je nachdem, welche Erwartungshaltung der Beobachter hat. Gedankenkraft hat Wirkung. Wir alle denken im Alltag zu selten daran, zielgerichtet zu denken. Habe ich mein Ziel fokussiert, glaube ich fest daran, dass ich es erreichen werde und bin ich gewillt, etwas dafür zu tun, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt, sehr gross. Und wenn ich auch noch daran glaube, dass wider Erwarten irgendwelche schönen, passenden Zufälle dabei helfen könnten, ist die Wahrscheinlichkeit noch grösser. So wie manchmal mit  "Verkettung ungünstiger Umstände" etwas erklärt wird, was bis dahin sehr unwahrscheinlich war, bevor es passierte....so wie neulich in Paderborn ein Trabi ins schleudern geriet wegen einer "Horde" Nacktschnecken.. Wer hätte gedacht, dass so etwas passieren könnte? Und wenn es im sog. negativer Hinsicht so sein kann, so kann es im Positiven genauso passieren. .So wird mit "glücklicher Zufall" das Umgekehrte betitelt. Viele Menschen haben einen übernommenen negativen Glaubenssatz, der nicht selten aus einem Sprichwort, einer oft zitierten Redensart stammt. Sabine Asgodom erwähnt es in ihrem Buch "Eigenlob stimmt". Wie Seminarteilnehmer den "Horrorsatz" ihrer Kindheit auf ein Blatt Papier schreiben und Flugheuge daraus basteln..und sie wegschiessen mit viel Juchuh!!!! Bei mir sind es solche Sätze wie: "Übermut tut selten gut"....mit Übermut wurde bei uns ein ausgelassenes Rumtollen und Rumalbern bezeichnet, nicht selten mit mutigen (waghalsigen?) Aktionen. Übermut stammt jedoch vom Ursprung her eher ab von Hochmut. Und das Hochmut selten gut tut, ist verständlich...erhebt es doch "über die anderen". "Hochmut kommt vor dem Fall". Ebenso einleuchtend. Trägt jemand die Nase so hoch, dass es "reinregnet", sieht er den Boden und eventuelle Hindernisse nicht und gerät ins Stolpern...nicht selten zur allgemeinen Schadenfreude. Warum ich jahrelang ein Problem mit dem Wort "Stolz" hatte, ist mir erst seit kurzem klar. Stolz war in meiner Vorstellung das gleiche wie Hochmut. Dabei kann man stolz auf etwas sein, ohne sich über die anderen zu stellen. Einfach, weil man sich darüber freut, etwas geschafft, erreicht zu haben...weil man sich darüber freut, einen tollen Partner, (Tochter, Sohn, etc.) zu haben. Stolz drückt also an sich eine grundsätzliche Freude aus. Was soll daran schlecht sein? Anders sieht es (für mich) aus, wenn jemand stolz auf etwas ist, was mit ihm persönlich erst einmal nichts zu tun hat. So wie Sabine Asgodom es mit ihrem Buchtitel getan hat, kann man es auf viele Redensarten anwenden und sich einen Spaß daraus machen. Verdrehte Sprichwörter regen zum selbst denken an. Zumdinest zu: Wie war noch mal das richtige...?.... Auch ein blindes Huhn findet mal einen Hahn. Morgenstund ist aller Laster Anfang. Da platzt mir doch die Hutschnur. Wer andern eine Grube gräbt, ist selbst ein Schwein. Müßiggang ist kreativer Anfang. Abendstund halt Gold im Mund. Auch ein sehendes Huhn findet mal keinen Korn ;-) und....auch welche auf Lager?

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die Welt ist wie ein Tornado

Während eines Seminars wurden wir gefragt, wo bei einem Tornado der sicherste Punkt sei.

In der Mitte, lautete die Antwort. Und wenn man sich unsere Welt betrachtet, könnte man meinen,

bei uns selbst ist das genauso. Viele suchen im Aussen, was sie nur in sich finden können.

Es gibt da die Geschichte der Götter, die sich überlegen, wo sie denn die Weisheit (des Universums)

verstecken könnten. Im Menschen selbst, weil er dort erst sucht, wenn er sie nirgendwo anders gefunden hat. Um den Zugang zur Intuition, zur eigenen Mitte (Weisheit) zu bekommen, ist es erforderlich, "die Wogen zu glätten"... bei stürmischer See kann man nicht bis auf den Meeresgrund blicken.

Dafür muss es ganz still sein..der "wildgewordene Affe", der im Kopf tobt, wird am besten mit etwas beschäftigt....z.B. zählen. Sobald die Gedanken abschweifen, fängt man wieder von vorn an.

Wenns ganz still ist, bei geschlossenen Augen, dürfen dann Einfälle, Geistesblitze, Ideen, Eingebungen, Erkenntnisse aufsteigen. Beim einen in Bildern, beim anderen in Worten...in der Kombination von beiden oder auch einfach durch Wissen. Die Namen (Ein-gebung, Ein-fall) selbst sagen schon, dass es nicht "auf unserem Mist gewachsen ist"....sondern dass wir mit unserem Ego ein wenig Platz gemacht haben, um das Wichtige durch zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft, heisst es. Erst wenn wir uns gesammelt haben, können wir wieder neu durchstarten. Dafür nehmen sich heute zu wenige Menschen Zeit. Dabei weiss man aus Erfahrung, wenn man hektisch wird, hat man durch eine Unachtsamkeit oder durch Unvorhersehbares plötzlich gaaaaannz viel Zeit....Eile mit Weile....einen Schritt schneller gehen, ja...ist hin und wieder erforderlich. Aber mit bedacht. Abwägen, ob es sinnvoll ist.

 

 

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Geld ist

 

 

 

Immer wieder ist es ein sehr schönes Thema: Geld.

 

Welche Bedeutung hat (das Wort) Geld...?

 

Geld ist.....? Was denkst du...wirklich?

 

Geld ist...z.B. ein Tauschmittel. Ein Zahlungsmittel.

Bedrucktes Papier. Geld...ist Reichtum ?

Ein Symbol für Fülle ?

 

 

Geld ist für Viele ein ganz wichtiges Thema.

 

Ein Statussymbol. Einige meinen, man könne nicht genug davon haben...dabei gibt es etliche Beispiele von Menschen, denen genau das nicht gut getan hat.

 

Erstaunlicherweise passen die Aussagen über Geld oft nicht zu dem, was wirklich darüber gedacht wird.

 

Man sollte die Geldscheine immer so geben, dass das Bild mit der Brücke nach oben liegt, dann kommt es zu einem zurück.

 

Geld vor einem Spiegel symbolisiert, es soll sich verdoppeln. Taschen auf der Erde sollen bewirken, dass das Geld „ausläuft“, verschwindet.

 

Mir scheint, dass sich ausgerechnet die Menschen ganz viel mit Geld beschäftigen, die das Gefühl haben, sie hätten nicht genug davon. Und dann kommt schon mal der ganz ehrliche Ausruf: wenn dieses verdammte Geld nicht immer wäre!

 

Ja...wie soll denn etwas zu mir kommen, von dem ich denke, dass es „verdammt“, also schlecht ist?!

 

Das Unterbewusstsein versucht immer, „mir Recht zu geben“....was hat die da gerade gesagt? O.k., das ist ihre Einstellung. Jedem geschehe nach seiner Einstellung.

 

Jeder Mensch ist eine „Ansammlung von Fülle“ unendlich viele Zellen tummeln sich da an einem Platz und ergeben zusammen einen Menschen.

 

Überall in der Natur begegnet mir Fülle.

 

Unendlich viele Pflanzen, mit tausenden von Blättern, Blüten...Samen, aus denen wieder unendlich viel Neues entstehen kann.

 

Wenn ich die Fülle um mich herum nicht sehe,

 

bekomme ich Fülle in anderer Form präsentiert:

 

Haufenweise, Fülle, viel von

Ereignissen, Situationen, die Fülle auf eine andere Art repräsentieren.

Ironischerweise auf exakt die, welche wir als Mangel bezeichnen.

 

Jeder Mensch hat eine Fülle an Gedanken.

 

Und da Gedanken genau genommen unpersönlich sind, sind sie jederzeit änderbar.

 

Habe ich eine Fülle von Gedanken an-z.B. Mangel...

 

kann ich diese bewusst wahrnehmen und mit der sog. Sokratischen Selbstbefragung hinterfragen.

 

Stimmt das? Möchte ich das? Oder möchte ich etwas ganz anderes...das Gegenteil?

 

Damit habe ich die Möglichkeit, bewusst meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken.

 

Jeder Mensch hat Fülle-

und wenn es in seinen „Mangel-Gedanken“ ist.

 

 

 

 

 

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Rat

 

Ratschlag-Ratgeber

 

Neulich sagte eine Bekannte: auch ein Ratschlag ist ein Schlag. Hm...o.k., dachte ich: dann ist ein Vorschlag also auch ein Schlag?

 

Dabei heisst die Buchform einer Ratschlag-Sammlung Ratgeber. Folglich könnte es auch heissen: ein Ratgeb. Soll ich dir mal einen guten Rat geben? Wäre die passende Frage dazu. Übrigens eine gute Idee, einfach mal fragen, ob erwünscht...bevor man ungebeten einen gibt. Weil, ich vermute, dass genau das dahinter steckt. Bekomme ich „gut gemeinte Ratschläge“ sind das meistens unaufgeforderte „Verbesserungsvorschläge“ von Menschen, die glauben, den Überblick zu haben. Oder auch nur aus Erfahrung sprechen und meinen, genau zu wissen, was der andere in dieser Situation am besten tun sollte. Dabei wird gerne vergessen, dass es immer wieder eine neue Situation ist, mit anderen Menschen. Auch wenn ich ähnliches erlebt habe, ist es eben doch nicht das gleiche.

 

So wird er schnell als eine verbale Backpfeife empfunden, der gute Ratschlag.

 

Jeder, der schon ein bisschen gelebt hat, besitzt ein gutes Repertoire an Erfahrungen. Erleben wir etwas, was einer Erfahrung ähnelt, neigen wir dazu, zu denken: ach, das kenne ich ja schon...das läuft so und so weiter. Damit sind wir leider nicht mehr offen für Neues. Vielleicht oft nur der Selbstschutz vor zu viel Information, weil wir uns immer wieder zwangsläufig mit Neuem auseinandersetzen MÜSSEN in unserer sog. schnell-lebigen Zeit.

 

Guter Rat muss entgegen des Sprichworts gar nicht teuer sein. Erzähle ich in passender Runde von meinem „Problem“, hat einer aus dieser Runde oft einen Lösungsansatz. Oder gleich mehrere. Das kann ich dann erst mal „in mir wabern lassen“, wie meine Freundin Elke es so schön nennt.

 

Mit dem gegebenen Impuls eröffnen sich neue Wege, ein anderer Blickwinkel auf das Ganze...

 

Damit hat mir der andere zwar geholfen, aber gefunden habe ich die Lösung selbst.

 

Gerne wird das Wort „Problem“ ersetzt durch „Herausforderung“. Das hat sofort eine ganz andere Aussage. Eine Herausforderung fordert mich zum handeln auf. Sie beinhaltet schon, dass ich beim meistern wachsen darf. Im wahrsten Sinne des Wortes muss ich Stellung beziehen.

 

Der beste Ratschlag ist:

 

überprüfe deine Denkgewohnheiten.

 

Steckst du öfters fest in solchen Sätzen wie: WARUM....?

 

Sie führen in Bezug auf Lösungsfindung selten zum Erfolg.

 

Stell dir selbst die Frage: was will ich?

 

Wie soll es sein...wie will ich mich fühlen?

 

Sobald du das für dich klar hast, wird sich dein Denken verändern. Weil: du musst es dir erst einmal vorstellen.

 

Diese Fragen helfen dir dabei, aus der Denk-Sackgasse heraus in die richtige Richtung zu gucken. Wie will ich die Zielscheibe treffen, wenn ich den Mittelpunkt nicht fixiere ?

 

 

 

 

 

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Das Buch für jeden

Immer wieder habe ich es mir nachgekauft, weil ich es verliehen, verschenkt habe.

Und als ich es neulich im Bücherschrank suchte, musste ich feststellen, schon wieder habe ich kein

Exemplar mehr zur Hand. Es wird ein Dr. Osler zitiert, der gesagt haben soll:

wenn die Bürge von morgen

mit der von gestern

heute

getragen werden muss,

wankt auch der Stärkste

Tipp ist, das Leben in Abschnitten von Tagen zu unterteilen..und "die Schotten dicht" zu machen,

was gestern angeht...und ebenso morgen.

Was nicht heissen soll, dass man in den Tag hinein leben soll, sondern dass die beste Vorbereitung

auf die Zukunft ist, die Arbeit von heute so gut wie möglich zu leisten.

Am Beispiel des "täglichen Brots" ...es wird um das tägliche gebeten.

Es klagt nicht über das gestern vielleicht vergammelte,

ebenso wenig enthält es die Befürchtungen, dass wenn denn eine Naturkatastrophe die Ernte vernichtet,

man vielleicht irgendwann keins haben wird.

Nein, es geht um das heutige.

Und das setzt voraus, dass das Vertrauen darin besteht, dass schon gesorgt ist für uns

in der Zukunft.

Viele Passagen dieser Sammlung an Ratschlägen für ein beschwingtes Leben werden in abgewandelter Form immer gern zitiert...wie die berühmte Zitronenlimonade. Wenn dir das Leben Zitronen gibt...

Es geht darum, an nicht zu verwirklichenden Plänen nicht krampfhaft festzuhalten,

sondern das Naheliegendste zu tun.

Wenn ich Land gekauft habe, um eine Farm zu bewirtschaften,

dann aber feststellen muss, dass einfach nichts gedeiht,

überall jedoch Schlangen sind, nichts als Schlangen und wieder Schlangen...

könnte man die gegebenen Umstände nutzen

und eine Schlangenfarm betreiben.

So einfach ist das ;-)

 

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Raucher/innen-Nichtraucher/innen

 

Tipps für Partner von RaucherInnen

 

Sommerzeit-“Rudel“-Raucherzeit..

 

Wie schön, man kann draussen bleiben,

 

eine Gesellschaft wird nicht auseinander gerissen...

 

alles wunderbar. Raucher bieten sich gegenseitig ihre Zigaretten an. Und Gelegenheitsraucher schlagen bei der Gelegenheit schon einmal über die Stränge...

 

plötzlich ist die Schachtel leer.

 

Natürlich fällt es UNS Nichtrauchern nicht immer leicht,

„gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen.

 

Zieht doch der Qualm grundsätzlich in unsere Richtung.

 

Böse Blicke sowie andere nonverbale Mißbilligungen

erreichen jedoch leider fast immer das Gegenteil des Erwünschten.

 

Als sich neulich ein mir bekannter Raucher „neu eindeckte“, meinte er mit einem Seitenblick auf mich:

„jaja....ich weiss ja, dass du das nicht gut findest.“

 

Wieso? Einer muss doch Steuern zahlen...bei einem Stückpreis von um die 30 Cent kommt da eine ganz Menge zusammen.“

Er fühlte sich leicht ver...ulkt.

 

Dabei meine ich das völlig Ernst. Wenn diese Steuereinnahmen wegfallen würden, würde womöglich die Mehrwertsteuer erhöht, woran ich kein Interesse habe.

 

Also: es bleibt genau genommen nur eins: Mitgefühl.

 

Wegen der Diskriminierung, unter der Raucher zu leiden haben. Wegen dem Laster der Abhängigkeit...wegen dem weniger Geld im Beutel...wegen dem geringerem Geruchssinn...wegen der Schädigung des Immunsystems, etc....es gibt sonst nichts, was weniger positiven Effekt hat, glaube ich...auch beim Qualm der Abgase von Autos kommt man zumindest ein wenig „von der Stelle“.;-)

 

Wann immer es eben geht: Toleranz zeigen.

Der Partner weiss ja eh, dass man es als Nichtraucher im Grunde nicht gut findet, auch ohne dass man es ständig erwähnt.

Es trägt nicht zur Stimmungsverbesserung bei und genau genommen „gibt man Energie drauf“. Was jeder, der mal kritisch beobachtet wurde, bestätigen kann. Man wird unsicher, es fällt einem etwas aus der Hand, etc. Ein kritischer Blick ist unangenehm und wird den Raucher eher zu trotzigem Verhalten ermuntern als dass er übers Aufhören nachdenkt.

 

Die meisten Raucher würden gern weniger rauchen.

Dazu gibt es ein paar Tipps. Erst einmal ausprobieren, wenn man allein ist. So tun als ob. Zigarette in den Mund und einfach nicht anzünden.(Oder ein Grissini...ein Stück Möhre...)

 

Daran ziehen, wie sonst auch....das genüssliche, langsame Ausatmen. Vielleicht ist das die erstaunliche Erfahrung: das entspannt ja genauso wie „richtiges Rauchen“.

 

2.Tipp: NICHTS anderes gleichzeitig tun.

 

Weder trinken noch unterhalten, noch fern sehen, einfach nichts anderes. Um bewusst zu rauchen.

 

3.Tipp: eine halbe Zigarette rauchen. Und dann konsequent ausmachen. Zurück in die Schachtel.

 

4.Tipp: anfangen zu meditieren. Nachweislich rauchen Meditierende mit der Zeit erheblich weniger und lassen es dann irgendwann ganz.

Und als Nichtraucher kann man so wunderbar im Gespräch einfliessen lassen, dass man diese tollen Tipps gelesen hat..

 

 

 

 

 

 

 

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Die Leute

Was sollen denn die Leute denken?!

Ja, was sollen sie denken...habe ich wirklich Einfluss darauf?

Ich kann alles mögliche versuchen, um ihr Denken zu beeinflussen...letztendlich entscheidet jeder selbst,

was er denkt. Bewusst oder unbewusst.

Viele von uns haben gelernt, sich so zu verhalten, wie "man es von ihnen erwartet".

Sicher, beim Zusammenleben sind gewisse Regeln von Vorteil. Die Frage ist, wie weit diese gehen.

Seit Jahren heisst es: in Deutschland wird auf sehr hohem Niveau gemeckert.

Gehört es zum "guten Ton", unzufrieden zu sein?

Sich über alles und jeden zu beschweren?

Der Schwenk einer Kamera in die Menge zeigt viele mürrischen Gesichter.

Im Vergleich zu Ländern mit erheblich niedrigerem Lebensstandard sollte man meinen, dafür besteht hier bei uns wenig Grund. Bilder aus sog. armen Ländern zeigen erstaunlicherweise oft fröhlichere Gesichter...alles Statisten, die dafür ein wenig Geld bekamen?

Oder macht Geld, Besitz...allein eben doch nicht glücklich?

Viele sind in ihrer negativ-Denkspirale gefangen, unbewusst.

Ihre Einstellung beschwört Situationen herauf, die ihre Einstellung bestätigen.Teufelskreis perfekt.

 

Eine hilfreiche Technik ist die Selbstbefragung, sobald ich einen negativen Gedanken wahrnehme:

ist das so? Könnte es auch genau anders herum sein? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Nur, weil etwas bisher "immer so war"...muss es nicht so bleiben.

Die Geschichte vom Braten veranschaulicht das:

Eine Frau schneidet eine Scheibe des Bratens ab, bevor sie ihn in den Topf legt. Auf die Frage, warum sie das so macht, zuckt sie mit den Schultern und sagt: das hat meine Mutter auch immer so gemacht!

Die Mutter wird beim nächsten Besuch gefragt und auch sie zuckt die Schultern und sagt: ja..das hat meine Mutter auch immer so gemacht! Die Oma lebt noch und wird gefragt, warum sie das so gemacht hat. "Mein Bratentopf war zu klein!" ...ja, wir lernen durch Beobachtung. Und wir neigen dazu, von Vertrauenspersonen einfach so Dinge zu übernehmen, ohne diese zu Hinterfragen.

Da viele von uns noch mit Menschen groß geworden sind, die Krieg am eigenen Leib erfahren haben,

haben wir "Kriegskindeskinder" unter Mangeldenken und Gefühlskälte zu leiden.

Wenn es um das nackte Überleben geht, werden Prioritäten anders gesetzt.

Nach dieser Zeit wurde jedoch nicht überall "korrigiert". Das Erlebte, Anerzogene wurde in die nächste Generation getragen..und bei kritikloser Übernahme immer weiter....

Um aus begrenzendem Gedankenkarrussell auszusteigen, drückt man innerlich die "Stop"-Taste.

Reflektiert den letzten Gedanken...und fragt sich: ist das wirklich MEIN Gedanke?

Stimmt das? Könnte es auch anders sein?

Tagträumen unterbricht ebenso die Denkgewohnheiten...

"Was wäre wenn....?" Stell dir vor, wie im Märchen.... und schon gehts los.

Kreativität entsteht, wenn Gedanken abschweifen dürfen.

 

Bewusst die Gedanken in eine Richtung lenken geht auch wunderbar so:

Denk an...deinen Lieblingsplatz....dein Lieblingslied....deinen Lieblingsmenschen...deinen Lieblingsduft....dein Lieblingswetter....dein Lieblingsgetränk...dein Lieblingsessen...deine Lieblingserinnerung...deine Lieblingsvision.

Von einer Sekunde zur anderen zaubert das ein Lächeln auf die Lippen.

Man könnte es auch "Sekundenmotivation" nennen ;-)

 

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Ausführendes Objekt des Universums

Die Mutter zweier erwachsener Söhne erzählte mir, sie habe sich mit dem Vater eines 18jährigen unterhalten.

Der fuhr jedes Wochenende weg und der Sohn war allein zu Haus. Das war für ihn völlig normal-der Sohn war ja schliesslich volljährig.

Die Mutter der 2 Söhne hatte jedoch die Erfahrung gemacht, dass man durchaus volljährig, aber nicht unbedingt erwachsen ist in dem Alter...und so fragte sie:

"echt...? Du lässt ihn jedes Wochenende alleine ??"

Während des Gesprächs bekam der Vater des 18jährigen Zweifel an seinem Handeln...

und am Ende war er überzeugt davon, dass er in Zukunft zumindest hin und wieder zu Hause bleiben würde...als die Mutter der 2 Jungs mir das erzählte, fügte sie hinzu:

 

"Das wollte ich gar nicht...! Jetzt hat er Gewissensbisse...ich dachte ja nur an meine Jungs..und wenn ich nicht noch ganz oft da gewese wäre..." 

nach meiner Erfahrung sagte ich darauf:

Ach weisst du, manchmal ist für einen Menschen gerade "etwas dran".

Dann sind wir unbewusst, unbeabsichtigt "Überbringer einer Botschaft".

Eben...der Hemmschuh, der Weichensteller, der an dieser Stelle gerade jetzt gebraucht wird.

Man kann doch eh nicht steuern, wie unser gegenüber reagiert. Wie oft haben wir schon erlebt, dass jemand völlig überraschend heftig auf etwas reagiert, was gar nicht als Kritik gemeint war... oder sich einen Schuh anzieht, dem wir demjenigen gar nicht hingehalten haben.

Genauso umgekehrt. Jemand sagt uns etwas, und wir bekommen es in den falschen Hals...

jeder geht nur in Resonanz zu dem, womit er ein Thema hat. ...

wir könnten es ja auch einfach als Ehre betrachten, auserwählt zu sein, eine so wichtige Rolle übernehmen zu dürfen....für den anderen gerade mal der Trigger zu sein..der Stopschild-Hochhalter...

wenn es denjenigen nicht be-treffen würde, würde er sich gar nicht daran stören und so weitermachen wie bisher. Also wenn er reagiert, ist es doch gut. Er hat etwas erkannt und wir haben ihm bei seiner Kurskorrektur geholfen ;-)

Auch wenn wir im ersten Moment denken: so ein A.....

Robert Betz hat dafür den Ausdruck "Arsch-Engel". Eigentlich ist der "Anstubser", der Bewusst-Macher, von dem wir vielleicht einen Moment denken "So ein A......" genau genommen ein Engel.

Schön ist es, wenn man einen Geistesblitz bekommt und das passende im richtigen Augenblick sagt oder tut. Erlebt habe ich das u.a. bei einem Menschen, der dazu neigt, sich über vieles aufzuregen, was ihn entweder gar nicht betrifft oder an dem er nichts ändern kann. Und dann hab ich schon mal gesagt: der Ärger ist ein blödes Vieh, es schadet nur dir, dem anderen nie...dieser Mensch regte sich einmal tierisch auf über das Thema Rente. "Boah! Und was die da verzapfen! Und das wird immer weniger...demnächst leben wir alle am Existensminimum! Usw. usf...."  er hat die Gabe, sich so richtig schön in so etwas reinzusteigern. Auf dem Höhepunkt des Wetterns hob ich meine Zeigefinger,

machte ein Tänzchen und sagte: und weisst du, was das Beste daran ist? Je mehr sich darüber aufregen

und einen Herzinfarkt bekommen, desto mehr bleibt für uns andere!

Augenblicklich wurde ich mit "du Doofe" betitelt, aber das Gesicht erhellte sich zu einem Lächeln

und das Thema war vom Tisch ;-)

 

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Reiki-was ist das denn eigentlich ?

Vielleicht erinnert sich jemand an die Zeit, als es neu war, in unseren Breitengraden Kiwis kaufen zu können...und wer sie dann probiert hatte, wurde gefragt: und...wie schmecken die ? Ja...wie beschreibt man den Geschmack von etwas Unbekanntem...? Man versucht, Ähnlichkeiten heranzuziehen..

Mir geht es so mit der Beschreibung von Reiki. Wie beschreibt man es, wenn man Energie fliessen lässt?! Manchmal verdrehen die Menschen schon beim Wort "Energie" die Augen. Nur, was wäre, wenn aus den Steckdosen in der Wand keine Energie mehr käme? Was macht man bei Stromausfall? Es wird einem bewusst, das fast nichts mehr geht. Daher fängt meine Beschreibung meistens damit an: Dass da aus der Steckdose Strom fliesst, glaubt mir jeder..obwohl man nichts sieht. Mit anderer Energie ist es ähnlich. Sie selbst sieht man nicht, nur ihre Auswirkung. Bei einer Reiki-Behandlung stelle ich mir vor, durch meinen Kopf strömt angenehme, wohltuende Energie weiter durch meine Arme aus meinen Händen heraus. Dabei "trete ich zur Seite"..besser gesagt, ich nehme mich selbst und meine Belange zurück, um so viel wie möglich durchzulassen. In dieser Zeit stelle ich mich zur Verfügung, manche nennen es "Kanal"...andere "Medium". Wie ein Fernseher, der nur das weitergibt, darstellt, was er empfängt. Das bedeutet, ich gebe nichts von meiner eigenen Energie ab. Wenn die Behandlung trotzdem anstrengend war, dann manchmal deswegen, weil so viel Energie fliesst, dass ich ins schwitzen gerate. Es kann passieren, dass die Hände "heiss laufen"...das genaue Gegenteil ist selten der Fall. Nach meiner bisherigen Erfahrung hat das damit zu tun, ob der Empfänger Wärme als angenehm empfindet oder nicht. Der Zustand, in den der Behandelte gleitet, wird oft als "ganz da und gleichzeitig ganz weg" bezeichnet. Wenn man total entspannt ist, werden die Aussenreize weitestgehend abgedämpft. Man ist ganz bei sich, was viele im Alltag selten erleben. Durch die ständige Aktivität der Aussenwelt werden wir im Aussen gehalten und überhören unsere innere Stimme. Die darf sich während einer Reiki-Behandlung endlich mal wieder zu Wort melden. Wenn diese innere Stimme den Weg durch den Dschungel beim zu Behandelnden nicht findet, geht sie den einfacheren Weg über meine Intuition. Es kann also sein, dass mir alle möglichen Informationen in den Kopf kommen, die mit mir nichts zu tun haben. Diese gebe ich dann weiter. Nach meiner Theorie wird das Unterbewusstsein von vielen so selten wahrgenommen, dass es jede Chance nutzt, sich endlich mal bemerkbar zu machen. Die leisen kleinen Ahnungen werden meistens überhört...wir haben einfach nicht gelernt, darauf zu achten. Manchmal braucht jemand allerdings einfach nur Ruhe und so ist es nicht verwunderlich, dass nichts  "Aussergewöhnliches" wahrgenommen wird. Dann war es einfach nur ein angenehmer Zustand von Entspannung, tiefer innerer Zufriedenheit. "Probieren geht über studieren" heisst es. Klar, man kann unendlich viel lesen und sich darüber eine Meinung bilden, ohne es jemals ausprobiert zu haben. Die eigene Erfahrung ist jedoch durch nichts zu ersetzen. Einmal tauchte die Frage auf, ob man denn auch negative Energie mit Reiki übertragen könne?! Und ich dachte: wie bescheuert wäre das denn...?! Alles, was ich aussende, kehrt doch zu mir zurück.

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Anekdoten aus dem Wäscheladen

Jeder, der mit KundInnen zu tun hat, könnte ein Buch schreiben.

Früher hatte ich einen Wäscheladen in Hövelhof. Der Name des Ladens war schon vorher in meinem Kopf. Als ich sagte, ich nenne ihn "Fifi bijou" erntete ich einige verständnislose Blicke. Fifi ist im Französischen der Spitzname für Josephine..Bijou bedeutet so viel wie Schmuckstück.

Abends spät kam jemand zu mir in den Laden, der länger gesucht hatte.

"Ich hab überall nach einem Hundesalon gefragt!" sagte er...jaa...

 

Als ich anfing, mich mit Tipps zum Verkaufen zu beschäftigen, übte ich, den sog. "Zugangskanal" meiner

KundInnen zu erkennen und mich darauf einzustimmen.

Als eine Kundin nach einem Bademantel schaute und den von mir gezeigten mit "äääh...." angewiderter Blick..."diese schreienden Farben!!" kommentierte, sagte ich "o.k., ich schaue mal, ob ich etwas leiseres für Sie finde"...leider fand sie das gar nicht witzig ;-)

 

Der Trend zu hautfarbener, möglichst wenig auffallender Wäsche bescherte dann auch ein paar nette Begebenheiten...eine Frau fragte nach "fleischfarbener" Wäsche..... "fleischfarben?" o.k....ich zeigte ihr etwas rotes. "Nein, ich meinte fleschfarben!" "ja, aber Fleisch ist doch rot...?!" sagte ich schmunzelnd.

 

Eine andere Kundin interessierte sich für Wäsche unter einem dünnen weissen T-Shirt.

Dem Trend entsprechend zeigte ich ihr einen glatten, hautfarbenen BH.

"Nein, so was will ich nicht. Da könnte ja jemand denken, ich hätte nichts drunter!"

 

Apropos nichts drunter. Im Sommer kam eine Kundin zu mir und fragte nach Slips. Als sie den ersten anprobierte, sagte sie: "o.k., können Sie mir die Schilder abschneiden, den behalte ich direkt an..ich hatte nämlcih keinen drunter." Ich war sehr froh, dass sie direkt den 1. genommen hatte und gab ab sofort noch einmal extra den Hinweis, beim Anprobieren den eigenen drunter zu lassen..man weiss ja nie..

 

Eine Kundin kam mit ihrem Mann zu mir...sie probierte einige BHs, stand noch in der Kabine und wollte noch den passenden Slip dazu. Ich flitzte kreuz und quer durch den Laden und schaffte alles eventuell Passende heran. Mit der Zeit bemerkte ich, wie der Mann, der so lange im Sessel sass, mich beobachtete...er bekam immer grössere Augen, als ich in meinen Rosenkartons stöberte...als ich ihn anlächelte, sagte er:" ich würde irre!!!!  Mit diesen tausend Kartons und Ecken, in denen Sie gucken...!"

"sehen Sie.." sagte ich, "deswegen mache ICH das ja auch und nicht SIE" ;-)

 

Da ich auch Herrenwäsche anbot, war es nichts Ungewöhnliches, dass auch Männer zu mir ins Geschäft kamen. Eines Tages erschien einer, der sagte: "So...meine Frau hat immer so schöne Wäsche an, jetzt möchte ich auch!" "Ja sehr schön!" sagte ich und ging mit ihm in zum Regal mit der Herrenwäsche. "Nein, sagte er...so was will ich nicht. Ich möchte schon was mit Spitze!" "aha ?!" "Ja, haben Sie eine Corsage für mich?" von Vertretern war ich "vorgewarnt" worden, dass auch Männer Damenwäsche tragen, was nicht unbedingt etwas mit transsexuell zu tun haben muss. "Ja...sagte ich, da muss ich mal schauen, welche Damengröße bei Ihnen passen würde...." als er schliesslich anprobierte, fragte er, ob ich mal schauen könnte. "Wenn es o.k. ist, dass ich vielleicht lachen muss?!" fragte ich.... "Ja sicher" sagte er und die Situation war für mich entspannt.

Meistens wurde die Wäsche für den Partner von den Frauen mitgebracht.

Als ich eine fragte: "was trägt er denn?" sagte sie: "Ach, der zieht an, was ich ihm mitbringe!" Ich zeigte ihr die verschiedenen Slipmodelle, als sie kommentierte: "nein, SO was zieht er nicht an!" "Ach so...Sie bringen es ihm also nicht mit ?" fragte ich... fragender Blick...."naja..wenn er doch anzieht, was Sie ihm mitbringen??"

Eines Tages erschien eine Kundin mit neuem Partner. Seine Haltung war die eines Mannes, der mit seiner Körpergrösse, nämlich recht klein, ein Problem hat. Er trainierte offensichtlich im Fitness-Studio.

Als die Kundin in der Umkleide verschwand, fragte er mich: "was krieg ich denn, wenn ich hier mal so RICHTIG einkaufe ??" "Hm...." überlegte ich mit einem Rundum-Blick auf meine Ware....die allermeisten Menschen unterschätzen sehr, was die meist recht kleinen Teilchen so Wert sind.... "was bedeutet denn, mal so richtig ?? Für zwanzigtausend...zehntausend....tausend??" "ja, so 500,- " sagte er..."Drei Prozent" sagte ich...und er "Wie, 3 % ??? Das krieg ich ja überall!" "ja...dann ist das doch eine gute Regelung?!" entgegnete ich.

Auf etwas abfällig wirkende Bemerkungen von KundInnen bekam ich einmal einen sehr guten Tipp für die Reaktion darauf. Als eine Kundin, die etwas ziellos durch den Laden ging und hier und da mit 2 Fingern ein Teil herauszog, fragte ich, ob sie etwas Bestimmtes suche.... "Ach", sagte sie..."eigentlich...brauche ich nichts..und das hier reisst mich nicht wirklich vom Hocker!" "ich habe auch keine gewalttätige Wäsche", antwortete ich...ein paar Sekunden später konnte sie selbst drüber schmunzeln.

Bei der Neueröffnung meines Ladens in Gütersloh mit neuem Namen mariedesou brauchte ich diesen nicht mehr so oft erklären ;-) Am Tag der Eröffnung gab es einen Sektempfang und Canapés. Die Tür öffnete sich und schwungvoll mit Tür bis zum Anschlag öffnend schneite eine (mein Vater hätte sie als "Dame von Welt" bezeichnet) mit pelzverbrämten Cape herein. Hinter ihr her "dackelte" ihre Begleitung..Als ich den Mund öffnete, um sie zu begrüßen, kam sie mir zuvor und sagte hoch erhobenen Kopfes: "DANKE, ich schaue nur mal durch!" "Ich wollte Ihnen auch nur eine Gläschen Sekt anbieten.." erwiderte ich mit einem Lächeln. "DAS", sagte sie "dürfen Sie!" Zusammen mit ihrem Begleiter bediente sie sich dann auch an den Tabletts. Nach kurzer Zeit kam ihr Begleiter zu mir und sagte etwas geknickt: "Ähm....Tschuldigung...meiner Frau ist da ein Häppchen runtergefallen"....mit Putzzeug ging ich zu ihr, sie hatte "ganze Arbeit geleistet"...Am Sektglas entlang, am Tresen und Stuhl entlang bis auf die Fuss-Stütze auf dem dunklen neuen Teppich lagen die Reste des Sahnehäppchens...."aber das macht doch nichts!" Sagte ich und machte mich ans entfernen.."das kann doch JEDEM Mal passieren"...lächelte ich in mich hinein...sie betrat nie wieder meinen Laden. Ich vermute, die "Schmach" war zu gross.

 

Direkt um die Ecke gab es mehrere Arztpraxen und so war es öfters mal der Fall, dass jemand, der in den Laden kam, danach fragte.

Eines morgens steckte ein ca. 80jähriger Herr, leicht gebeugt und mit Stock, seinen Kopf zur Tür herein...der möchte bestimmt wissen, wo ...der Arzt zu finden ist, dachte ich. "Habta Büsstenheeeben??" Fragte er. Wahrscheinlich wäre mein Gesichtsausdruck ein Foto Wert gewesen... "nein, tut mir leid" antwortete ich..."die Nachfrage ist zu gering"... "müssen wa weita bei Beate Uhse bestellen?!" meinte er..."Ja, das sieht so aus..." sagte ich, während ich mir das Lachen verkneifen musste...

Das Leben ist doch immer wieder für Überraschungen gut.

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Glückfinder on Tour meets Herzenswege in Hövelhof

Wow...was für ein Tag. Schade für Einige, dass sie sich nicht aufraffen konnten....

es war bunt, inspirierend, ermutigend, lustig, berührend...!

Einmal wieder tolle Menschen kennen gelernt,

Lebensgeschichten und Sichtweisen gehört,

ein Naturtalent in Improvisation, das "mal eben" grandios die eigene

wie auch die Geschichte vom Adler zwischen den Hühnern mit unverhofftem Ausgang ;-)

"hingelegt" hat...Alexandra Kampmeier füllt sicher auch locker einen ganzen Abend allein.

Wunderbare TeilnehmerInnen, die wirklich teilgenommen, mitgemacht haben.

Alle Mitwirkenden vom mitreissenden Initiator des Glückfindertages Andreas und seiner sich tierisch

freuen könnenden Frau Bettina angefangen über die "Ausrichterin" Steffi, die sich monatelang mit Lou's Unterstützung mit dem durchdachten und vorbildlich organisierten Rahmenprogramm

sowie ihrem eigenen Herzensweg-Beitrag beschäftigt hat

über das begeisterte, begeisternde Herzensweg-Plädoyer von Sandra,

die zudem "mal eben" aus dem Stehgreif mit Stefan zusammen für die musikalische Einlage sorgte..

und auch Stefan selbst, der mit seinen engagierten Ausführungen für mehr Verständnis

und Toleranz beigetragen hat.

Es war schön, dabei gewesen zu sein!

Erzählungen können ein selbst erleben nicht ersetzen..es lohnt sich, seinen A....zu bewegen

und mitzumachen. Immer wieder!

Manchmal ist etwas anstrengend, man muss sich auf den Weg machen...es ist die Zeit,

es sind natürlich auch Kosten, die entstehen können...aber der Lohn, die Belohnung ist

eine unwiederbringliche Erinnerung. Die Inspirationen wirken nach...

Schön, dass es Menschen gibt, die sich motivieren lassen,

die motivieren und dazu beitragen, dass auch andere sich anstecken lassen.

 

 

Das Wetter ist schuld ;-)

Vor kurzem erzählte mir jemand, es sei gar nicht die Auswirkung des Klimawandels...

es habe immer schon verregnete Sommer gegeben.

Und eben lese ich, dass das Jahr 1816 als "das Jahr ohne Sommer" in die Geschichte einging.

Aha. Vielleicht alle 200 Jahre normal ? Oder wir haben die anderen "schlechten" Jahre vergessen.

O.k. die meisten, mit denen man sich unterhält, klagen über Lustlosigkeit, Antriebsschwäche...

Kopfschmerzen, etc. Vielleicht wäre das bei konstanter Sonne jedoch nicht viel anders ?

Jetzt können wir uns darüber ärgern und aufregen...(da gibt es doch so einen Regenschirm,

auf dem steht ganz gross: REGEN....und wenn man näher ran geht, kann man den Rest lesen:

Sie sich nicht auf!)

oder wir singen alle mal wieder "wann wird's mal wieder richtig Sommer?!" von Rudi Carrell...

vielleicht lässt sich Petrus erweichen ?!

Wie alles hat auch dieses verschiedene Aspekte...

wäre ich Solarium-Betreiber, würde ich mich sicher freuen.

Die Stadtwerke haben wahrscheinlich weniger Umsatz...giessen und sprengen ist fast unnötig.

Neue Badebekleidung brauchen nur die, die weiter weg in den Urlaub fliegen..

die Reisebüros freuen sich bestimmt auch ;-)

Neulich kam ich in ein Geschäft und die Verkäuferin sagte: Oh...! Mit dem Fahrrad hier ?

Ja sicher...antwortete ich. Erstens geht das hier am Ort viel schneller,

2. bin ich nicht aus Zucker und ich habe keinen Termin, an dem ich gestylt erscheinen muss..

und 3. das bisschen Bewegung brauche ich einfach...zumal es meistens gerade wieder vorbei ist

mit dem Regen, wenn ich auf meine "Tretlimousine" steige.

"Eben war ein Mann da, der hat dermassen über das Wetter geschimpft"..sagte die Verkäuferin.

"Er hat sich so was von aufgeregt...ich dachte, der bekommt gleich einen Herzinfarkt!

Und dann habe ich ihm geantwortet: Wenn aber doch nicht mehr passiert ist...

können wir doch froh sein, oder ??"

Richtig. Ich finde, wenn wir "Kapazitäten frei haben", uns über das Wetter, die Marktlage, das Fernsehprogramm....die Nachbarn...die Leute....usw. zu ärgern, dann geht es uns gut.

Hätten wir echte Probleme, würde uns das alles gar nicht berühren.

Ich kenne viele Menschen, die in irgend einer Weise in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind.

Der eine kann nicht laufen, der nächste kann nichts ausser seinem Kopf bewegen..

es gibt so viele Menschen, die nicht einfach etwas essen können, worauf sie Appetit haben.

Die nicht einfach irgend etwas tun können, worauf sie jetzt gerade Lust hätten.

Und ich...ich kann mir meine Regenjacke anziehen und einfach nach draussen gehen.

Und wenn ich dabei nass werde-könnte es sein, dass es viele Menschen gibt,

die jetzt gern mit mir tauschen würden.

Und vielleicht sehe ich irgendwo einen Regenbogen...

Ich erinnere mich an einen verregneten Sommer in meiner Schulzeit...alle waren sauer

über den ständigen Regen. Und eine Freundin zitierte ihren Onkel: der Rasen, der braucht das!

Und hinter den Wolken ist der Himmel immer blau!

Ich freu mich drauf, ihn wieder zu sehen ;-)

 

 

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Liebe ist...

Was Liebe für 4-8jährige bedeutet...

 

"Liebe ist, was dich lächeln lässt, wenn du müde bist" hat ein 4jähriges Kind geantwortet.

 

"Liebe ist das, was mit dir im Raum ist an Weihnachten, wenn du aufhörst, Geschenke auszupacken

und lauschst" sagte ein 7jähriger.

 

"Wenn du besser lieben willst, solltest du mit einem Freund anfangen, den du hasst" ein 6jähriger

names Nikka.

dahinter war vermerkt: wir brauchen ein paar Millionen mehr Nikkas!

 

"Wenn du jemanden liebst, gehen deine Wimpern rauf und runter und kleine Sternchen kommen aus dir heraus" sagte eine 7jährige

 

"Du solltest wirklich nicht "ich liebe dich" sagen, wenn du es nicht so meinst. Aber wenn du es so meinst, sag es oft. Die Menschen vergessen" antwortete eine 8jährige.

 

Der "Gewinner" war ein 4jähriges Kind, dessen Nachbar ein älterer Herr war, der kürzlich seine Frau verloren hatte.

Als er den Mann weinen sah, ging der kleine Junge auf das Grundstück des Herrn, kletterte auf seinen Schoss und sass einfach nur da.

Als seine Mutter fragte, was er zum Nachbarn gesagt hätte, antwortete der kleine Junge:

Nichts. Ich habe ihm nur geholfen, zu weinen".

 

..einfach nur präsent sein...jemandem unsere Aufmerksamkeit zu schenken, wenn er  sie braucht,

ist das beste, was wir tun können.

 

 

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Allemallachen...(Fotograf auf Arabisch ;-)

Witze über Ernst

Eine Frau wollte zum Stühle kaufen in die Stadt fahren und fragte ihre Kinder, ob jemand mit wolle..."ja, aber nur wenn ich Ernst seine Mütze aufsetzen darf!" sagte klein Helmut und fuhr mit. Aus dem Bus heraus sah die Mutter "Bank" und dachte: na, wo es Bänke gibt, wird es ja wohl auch Stühle geben...stieg mit ihrem Sohn aus und ging rein. "was kann ich für sie tun?" fragte der Bankangestellte. "Wir wollen mal nach Stühlen gucken" sagte die Frau. "das ist nicht ihr Ernst ?!" entgegnete der Bankangestellte. "Nein, das ist unser Helmut, der hat nur Ernst seine Mütze auf!"

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Erst vier, dann zwei, dann drei....

Neulich fiel mir wieder eine Geschichte ein...ein Rätsel.

Was hat erst vier Beine, dann zwei..und letztendlich drei ? Die Antwort lautet: der Mensch.

Als Säugling krabbelt er auf allen vieren...erdverbunden. Dann geht er auf 2 Beinen, aufrecht.

Ein Sinnbild für die Dualität...alles hat seine 2 Seiten.

Und im Alter dann der Stock als Gehhilfe. Damit wurde symbolisiert, dass man vom 3. "Standpunkt" aus die beiden anderen beobachten kann.

Mit Abstand ist es möglich, beide Seiten der Medaille zu erkennen.

Wenn man sich noch in der Phase der Dualität, also dem "normalen" Erwachsenensein befindet, ist daher eine aussen stehende Person oft hilfreich.

Da unbeteiligt, kann sie uns andere Gedankenansätze liefern, eine andere Sichtweise und somit bei einer Lösungsfindung behilflich sein.

Manchmal erhalten wir auch eine neue Einsicht durch eine Erfahrung, die wir gemacht haben.

Immer wieder höre ich Geschichten von Menschen, die sinngemäss folgendes ausdrücken:

ich habe nie verstanden....oder: ich hab immer gedacht...!

Eine Freundin erzählte mir: ich habe nie verstanden, wie jemand sein eigenes Kind rausschmeissen kann! Bis sie es selbst tat.

Eine andere hatte beim Tanken den Zapfhahn nicht wieder eingehängt.....eine Frau sah sie losfahren und winkte. Sie sah es im Rückspiegel und dachte: was ist das dann für ne Bekloppte ? Bis es unsanft "ruppp!" machte...sie hatte die komplette Zapfsäule aus der Verankerung gerissen.

Da sie anders als sonst nicht einfach nur getankt, sondern auch noch nach Öl geschaut hatte..war sie nur zum Bezahlen gegangen und war eingestiegen....

"und ich hab immer gedacht: was sind das für Idioten, denen so etwas passiert!"

Ja...mittlerweile weiss ich: "nie" oder besser: "ICH ??? Nie!" verwende ich nur noch in der Kombination mit "noch"....ich habe noch nie...bisher nicht...wer weiss schon, was morgen passiert ?!

Das folgende Zitat soll aus John Lennon's Feder stammen.

Da ich schon einmal fälschlierweise behauptet habe "unsere größte Angst" wäre von Nelson Mandela und eines besseren, (nämlich von Marianne Williamson), belehrt wurde, darf sich hier gern jeder melden, der sicherere Quellen hat.

Leben ist das, was passiert, während wir eifrig dabei sind, etwas anderes zu planen.

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Einfach Atmen

Das Leben beginnt mit der Atmung.

Deshalb glauben die Meisten: das muss man doch nicht lernen..?!

Meine Erfahrung ist: wenn wir im Stress sind, atmen wir unbewusst hektisch, oberflächlich,stockend..

sobald uns das klar ist, können wir es ändern. Um eine sofortige wohltuende Wirkung zu spüren,

einfach Augen zu-   lang und tief in den Bauch atmen.

dann ganz sanft ebenso langsam und tief wieder ausatmen- bis keine Luft mehr drin ist.

Erst mit dem vollständigen Ausatmen soll Sauerstoff in die Zellen gelangen können..

Vielleicht ist das der Grund, warum bei so vielen Menschen Zellen entarten ?

Sie werden einfach nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgt.

Die Atemfrequenz steuert die Herzfrequenz-die wiederum steuert die Hirnfrequenz.

Ein guter Grund, sich näher damit zu beschäftigen!

Aus yogischer Sicht steht jedem Menschen eine bestimmte Anzahl Atemzüge

pro Leben zur Verfügung. Demnach würde lebensverlängernd wirken, wenn wir die Anzahl durch

mehr Tiefe bzw. Verlängerung verringern.  Es klingt plausibel, wenn man sich die Verkettung bewusst

macht. Ein gestresster Mensch atmet schnell und kurz-hat womöglich einen hohen Blutdruck,

evtl. noch eine Stoffwechselkrankheit..und ist dadurch Herzinfarkt-gefährdet.

Allein durch die Kontrolle der Atmung kommt er zur Ruhe, was den Blutdruck senkt...

mit all den Folgen. Eigentlich alles ganz einfach ;-)

Mini-Entspannung: Augen zu, beim tiefen einatmen den Verstand mit zählen etwas zu tun geben.

beim tiefen und vollständigen ausatmen das selbe: den Verstand beschäftigen mit zählen.

Steigerung ist dann irgendwann: nach dem Einatmen eine kurze Pause.

Damit beruhigen und entspannen sich die meisten Raucher.

 

 

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